Wir feiern 10 Jahre Nanas Lunchbox!
Das Jubiläum ist für uns ein Meilenstein und ein Moment der Dankbarkeit – gegenüber allen, die unsere Mission möglich machen. MERCI allen Unterstützer:innen, Partner:innen und Mitgliedern. Das Jubiläum ist für uns Ansporn, noch viel mehr Menschen viele weitere Momente der Solidarität und Hoffnung zu schenken.
Hier kannst du uns dabei unterstützen:
Geschichten aus 10 Jahren
Hier erzählen wir Geschichten von berührenden Begegnungen, mutigen Schritten und besonderen Momenten, die Nanas Lunchbox geprägt haben – und den Menschen dahinter.
Katharinas Geschichte
Katharina Johner / Moma – Grossmutter von Luis und Schwiegermutter von Nana:
«Wie viele Grosseltern hüteten wir regelmässig unsere Grosskinder. Auch an dem Tag, als der Anruf vom Kinderarzt kam: Die Eltern müssten sofort mit dem Sohn ins Kinderspital. Bei Luis war Leukämie entdeckt worden. Die Diagnose war ein Schock und machte Angst.
In dieser Ausnahmesituation hatten alle rasch ihre Rollen gefunden: Nana war es ein grosses Bedürfnis, nahe bei Luis zu sein. Unser Sohn, der Vater von Luis, verdiente weiterhin das Geld für die Familie. Ich sorgte zu Hause für die beiden Schwestern und kochte gesunde Mahlzeiten. Das war das, was ich beitragen und wo ich entlasten konnte.
Zusammen zu essen, sich nahe zu sein, war für die Familie schon immer sehr wichtig gewesen. Während Luis‘ Krankheit kamen die Eltern oft sehr müde und traurig nach Hause und waren dankbar, sich an den gedeckten Tisch setzen zu können. Sie mussten sich nicht mehr ums Einkaufen und Kochen kümmern. Der neue Alltag musste für alle weiter funktionieren.
Als nach der Genesung unseres Enkels Nana die Idee aufbrachte, betroffene Familien mit leckeren Mahlzeiten zu versorgen und zu unterstützen, fand ich das super. Auch wenn ich mir die Umsetzung nicht konkret vorstellen konnte: Ich war von Anfang an sehr positiv, machte Nana Mut, glaubte an das Projekt – im Gegensatz zu vielen Skeptikern.
Heute bin ich sehr stolz auf das, was Nana und ihr Team geschafft haben, wie viel Freude Nanas Lunchbox bereits bereitet hat. Gerne unterstütze ich den Verein mit einem jährlichen Beitrag – aus Dankbarkeit, dass Luis wieder gesund ist und im Wissen darum, wie belastend solch tragische Ereignisse für eine Familie sind.
Mein Wunsch für die Zukunft von Nanas Lunchbox:
Dass ihr weiterhin die nötige Unterstützung durch Geldgebende habt, damit ihr Nanas Lunchbox weiterführen könnt.»
Florians Geschichte
Florian Knapp, Vorstand Nanas Lunchbox:
«Nana und mich verbindet eine über 25-jährige Freundschaft. Die Diagnose Leukämie beim Sohn war damals auch für mich ein Schock: Unsere Familien hatten doch kurz vorher einen ganz normalen, unbeschwerten Abend zusammen verbracht.
Nachdem Luis die Krankheit überwunden hatte, erzählte mir Nana von ihrer Idee, Familien in ähnlichen Situationen mit Mahlzeiten zu entlasten. Ich war sofort überzeugt davon: Essen verbindet, gemeinsame Zeit am Tisch nährt Körper und Geist, schenkt Kraft. Als leidenschaftlicher Hobbykoch liebe ich es, Menschen zusammenzubringen, damit sie reden, lachen, geniessen und den Alltag vergessen können. Gerade in schweren Zeiten, etwa wenn ein Kind ernsthaft krank ist, sind solche Momente besonders wertvoll.
In den ersten Jahren von Nanas Lunchbox habe ich Nana als Freund Mut gemacht, sie bestärkt, mit ihr Business- und Marketingpläne durchdacht. 2021 holte sie mich in den Vorstand. Seitdem bin ich mit viel Enthusiasmus und Energie dabei. Diese ehrenamtliche Aufgabe bereichert mein Leben, und die vielen positiven Rückmeldungen rühren mich immer wieder aufs Neue – weil sie zeigen, dass wir mit den liebevoll gepackten Boxen und feinen Mahlzeiten wirklich kleine Lichtblicke schenken können.
Zum Geburtstag wünsche ich mir für unseren Verein, dass wir mit unserer Weiterentwicklung noch viel mehr Menschen entlasten können und dass uns viele Unterstützer:innen mit Spenden und Mitgliedschaften dabei helfen.»
Naëmis Geschichte
Naëmi Eggimann, Social Media Managerin Nanas Lunchbox:
«Auf der Suche nach einem Teilzeitjob stiess ich Anfang 2022 auf die Ausschreibung von Nanas Lunchbox, in der eine Person für die Bewirtschaftung von Social Media gesucht wurde. Nachdem ich die kurze Beschreibung gelesen und mir die Website angeschaut hatte, war ich sofort begeistert: Mein Sozialarbeiterinnen-Herz fand die Idee auf Anhieb wunderbar und ich wollte unbedingt ein Teil dieses Vereins werden.
Ich hatte Glück, nach dem Bewerbungsprozess wurde ich eingestellt. Beim ersten Treffen mit Nana und dem Team fiel mir sofort auf, wie viel Herzlichkeit und Engagement im Verein steckt. Nana hat mit ihrer persönlichen Geschichte etwas auf die Beine gestellt, für das ich immer wieder grosse Bewunderung habe. Nach einem solchen Schicksalsschlag die Kraft und Energie aufzubringen, andere Menschen in einer ähnlichen Situation zu unterstützen, erfüllt mich mit Demut und treibt mich immer wieder aufs Neue an, meinen Beitrag für Betroffene zu leisten und Menschen in den Socials mit unserer Mission zu erreichen.
Mein Wunsch für Nanas Lunchbox ist es, dass der Verein die nötige Unterstützung erhält, um in Zukunft noch mehr Familien schweizweit entlasten zu können.»
Julias Geschichte
Julia Lehmann, Geschäftsführerin Stiftung für krebskranke Kinder, Regio Basilensis:
«Wenn ein Kind an Krebs erkrankt, wird der Alltag plötzlich von Therapien, Untersuchungen und langen Tagen im Spital bestimmt. Als Stiftung für krebskranke Kinder, Regio Basiliensis möchten wir Familien in dieser schwierigen Zeit möglichst konkret unterstützen – dort, wo Hilfe im Alltag spürbar wird.
Eine Idee, die uns sofort berührt hat
Unsere Geschichte mit Nanas Lunchbox begann mit einem direkten Kontakt mit Nannette Keller. Nana stellte uns ihre Idee vor: frisch gekochte, gesunde Mahlzeiten für Familien, deren Kinder im Spital behandelt werden. Eine einfache Idee, die uns doch sofort berührt und begeistert hat.
Uns war klar, wie viel eine warme, unkomplizierte Mahlzeit zu Hause für Eltern bedeuten kann, die viel Zeit am Krankenbett ihres Kindes verbringen. In einer Situation, in der so vieles schwer ist, kann eine kleine Entlastung unglaublich wertvoll sein.
Gemeinsam mit Nanette planten wir, Nanas Lunchbox auf der Kinderkrebsstation im Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) zu ermöglichen, vorerst testhalber für zwei Familien. Die Idee stiess auf grosse Offenheit und Begeisterung. Die Rückmeldungen waren sehr positiv, schnell war klar: Das Angebot ist wichtig, die Entlastung trifft einen echten Bedarf. Innerhalb weniger Wochen wurde Nanas Lunchbox auf die gesamte Kinderkrebsstation ausgeweitet.
Wenn eine warme Mahlzeit plötzlich viel mehr bedeutet
Von Tag eins an wurde das Angebot sehr geschätzt. Viele Eltern erzählten uns, wie entlastend es sei, sich in dieser herausfordernden Zeit wenigstens nicht ums Essen kümmern zu müssen. Wenn Tage von Therapien, Gesprächen mit Ärztinnen und Ärzten und grossen Sorgen geprägt sind, wird eine warme Mahlzeit plötzlich zu etwas sehr Kostbarem.
Gleichzeitig bedeutet Nanas Lunchbox für viele Familien auch ein Stück Normalität in einem Ausnahmezustand. Ein gemeinsames Essen ohne To-do-Liste – dafür mit Zeit zum Reden, Lachen, Schweigen oder einfach Dasein. Diese scheinbar kleinen Alltagsmomente sind von grosser Bedeutung für die psychische Stabilität der gesamten Familie.
Unterstützung, die im Alltag wirklich ankommt
Für uns als Stiftung ist das der Kern unserer Arbeit: Unterstützung, die unmittelbar im Alltag ankommt. Nanas Lunchbox ist dafür ein wunderbares Beispiel. Eine einfache Idee, die Familien in einer extrem belastenden Lebensphase ganz konkret entlastet – und damit vollkommen unserem Stiftungszweck entspricht.
Es erfüllt es uns mit grosser Freude zu sehen, wie viele Familien in den 10 Jahren des Bestehens von Nanas Lunchbox bereits unterstützt wurden. Hinter Nanas Lunchbox steht nicht nur gutes Essen, sondern vor allem viel Herz, Engagement und ein echtes Verständnis für die Situation der betroffenen Familien.
Wir wünschen Nanas Lunchbox, dass diese wunderbare Idee noch viele weitere Jahre Familien begleiten darf. Vielleicht findet sie sogar an weiteren Orten ihren Weg – damit noch mehr Familien in einer schwierigen Zeit eine kleine, aber spürbare Entlastung erfahren.
Denn manchmal sind es gerade die einfachen Dinge, die den grössten Unterschied machen.»
Franziskas Geschichte
Franziska Rüegger, Vorstandsmitglied & Fundraising:
«Zum ersten Mal von Nanas Lunchbox gehört habe ich, als ich bei der Krebsliga gearbeitet habe. Mich hat sofort beeindruckt, wie konkret und direkt die Idee ist. Kein abstraktes Konzept, sondern ein Angebot, das im Alltag von Familien in einer extrem belastenden Zeit wirklich etwas verändert. Diese Klarheit und Wirkung haben mich von Anfang an überzeugt.
Nana persönlich habe ich dann eher zufällig kennengelernt. An einer Tagung sind wir uns auf der Toilette begegnet, sie hat mich angesprochen, und wir sind ins Gespräch gekommen. Diese Begegnung ist mir geblieben.
Als ich später die Krebsliga verlassen habe, um mit meiner Familie für längere Zeit zu reisen, habe ich Nana geschrieben. Ich habe ihr angeboten, sich bei mir zu melden, falls sie Unterstützung im Fundraising brauchen kann. Und sie hat sich tatsächlich gemeldet.
Unser erstes Telefonat fand statt, als ich gerade auf der Île d’Oléron war. An meine erste Vorstandssitzung erinnere ich mich noch gut: Ich sass vor unserem Camper und war online zugeschaltet. Seit 2022 bin ich nun Teil des Vorstands.
Wenn ich zurückblicke, beeindruckt mich besonders, wie stark sich Nanas Lunchbox in dieser Zeit entwickelt hat. Aus Treffen im Café sind professionelle Vorstandssitzungen im eigenen Büro geworden. Der Verein ist gewachsen, strukturierter geworden und hat gleichzeitig seine Herzlichkeit und Nähe bewahrt.
Für mich ist Nanas Lunchbox ein Ort, an dem wir an das glauben, was wir tun. Ein Ort, an dem wir mit Menschen zusammenarbeiten, die wir wirklich mögen, und an dem auch die Freude nicht zu kurz kommt.
Mein Wunsch für die Zukunft von Nanas Lunchbox:
Dass wir noch viele weitere Familien unterstützen können. Dass der Verein stabil bleibt und weiter wachsen darf. Und dass wir uns die Begeisterung und den Zusammenhalt bewahren, die diese Arbeit so besonders machen.»
Stephanies Geschichte
Stephanie Hasler, Perinatale Case Managerin, Kantonsspital Aarau:
«Ich bin Pflegefachperson mit dem Schwerpunkt Neonatologie im Kantonsspital Aarau. Ein besonders wichtiges Anliegen ist mir die ganzheitliche, familienzentrierte Betreuung. Vor drei Jahren wurde die Rolle der Case Managerin neu geschaffen, die ich heute ausüben darf. Im Rahmen dieser Tätigkeit habe ich Nanette kennengelernt. Das Angebot «Nanas Lunchbox» hatte sie uns im Kinderspital im Jahr 2024 vorgestellt. Ihr Herzblut und ihr riesiges Engagement waren sofort spürbar. Mit grossem Stolz darf ich heute sagen, dass wir «Nanas Lunchbox» seit über einem Jahr auf der Pädiatrie, der Kinderonkologie und der Neonatologie anbieten können.
Im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit vermittle ich das Angebot auf der Neonatologie. Es bedeutet für mich weit mehr als ein Entlastungsangebot für die betroffenen Familien:
Es bringt ein Stück Normalität in eine herausfordernde Lebenssituation, gibt Kraft und zeigt den Familien, dass sie nicht allein sind. Gerade für Mütter, die Muttermilch abpumpen oder stillen, ist eine ausgewogene Ernährung essenziell. Auch Geschwisterkinder werden durch kleine Aufmerksamkeiten in der Lunchbox mit einbezogen.
Jede einzelne Abgabe eines Flyers oder einer Gutscheinkarte ist ein besonderer Moment. Die Augen der Eltern beginnen zu leuchten, ein herzliches Lachen und grosse Dankbarkeit sind zu spüren. Die Rückmeldung der meisten Eltern: «Ja genau, diese Unterstützung können wir so gut gebrauchen. Wir haben fast keine Zeit zum Kochen und Essen. Seit Tagen essen wir das Gleiche oder nur Sandwiches. Muttermilch zu produzieren und alle drei Stunden abzupumpen ist eine grosse Aufgabe, die auch viel Energie durch eine ausgewogene Ernährung benötigt.»
Familien, die über Wochen im Spital sind und von ihrem Kind getrennt leben müssen, profitieren enorm von diesem Angebot. Was wünsche ich mir für «Nanas Lunchbox» in Zukunft? Dass die nötigen Spendengelder vorhanden sind, um das Angebot weiter voranzutreiben. Nur so können belastete Familien im Kinderspital einen Moment der Normalität erleben und neue Energie tanken.»
Zum Kantonsspital Aarau:
Das Perinatalzentrum KSA ist für die umfassende, interdisziplinäre Versorgung von Schwangeren, Gebärenden, Wöchnerinnen sowie Früh- und Neugeborenen zuständig – sowohl im Kanton Aargau als auch ausserkantonal. Frauen mit Komplikationen in der Schwangerschaft und Eltern von kranken Früh- und Neugeborenen werden während des stationären Aufenthalts zusätzlich von einer Case Managerin begleitet. Dies erfolgt nach dem Ansatz der familienzentrierten Beratung und Unterstützung.
Kerstins und Annettes Geschichte
Kerstin Westhoff und Annette Schneider, UKBB Onkologie:
«Schon bei der ersten Begegnung überzeugte uns Nannette Keller mit ihrem Engagement und steckte uns mit ihrer Begeisterung an. In turbulenten Zeiten ist es für krebsbetroffene Familien oft eine zusätzliche Stressquelle, den Familienalltag zu organisieren, einzukaufen oder zu kochen. Unterstützungsangebote, z.B. durch den Sozialdienst im UKBB, existierten bereits viele. Eines wie von Nanas Lunchbox war uns neu. Deshalb waren wir von Beginn an überzeugt von der Idee, mit gesunden und schmackhaften Familienmahlzeiten den Alltag der Familien partiell zu entlasten.
Im Herbst 2020 haben wir Nanas Lunchbox als Pilotprojekt auf einer Abteilung im Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) gestartet und betroffene Familien aktiv darauf aufmerksam gemacht. Heute ist Nanas Lunchbox auch dank der grosszügigen finanziellen Beiträge durch die Stiftung für krebskranke Kinder Regio Basiliensis fester Bestandteil des Unterstützungsangebots für Familien im UKBB. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen medizinischer Versorgung, psychosozialer Begleitung, der Stiftung und Nanas Lunchbox hat sich ausserordentlich gut bewährt.
Die Entlastung durch Nanas Lunchbox ist für betroffene Familien besonders wertvoll, wenn ein Kind nach einer Stammzelltransplantation im UKBB wochenlang hospitalisiert ist oder über Wochen täglich zur Behandlung begleitet werden muss – um nur zwei Beispiele zu nennen.
Von betroffenen Familien erhalten wir durchwegs positive Rückmeldungen: „Wir möchten uns von Herzen für die liebevolle, wertvolle und sehr feine Unterstützung bedanken. Die Lunchboxen waren für uns eine spürbare Erleichterung im Alltag.“ „Besonders berührt hat uns die persönliche Karte, die uns täglich daran erinnert, dass wir nicht allein sind.“ „Die Mahlzeiten geben uns Sicherheit im Alltag, gerade weil die Chemotherapie unsere Tochter jeweils stark belastet.“ „Das Essen hat der ganzen Familie sehr geschmeckt, und man spürt, dass alles mit viel Herz zubereitet wird – eine grosse Entlastung.“ Diese und weitere Aussagen zeigen, dass die liebevolle Verpackung, die kleinen Aufmerksamkeiten und die persönlichen Zeilen in den Boxen grosse Freude bereiten.
Die Zusammenarbeit ist von gegenseitiger Wertschätzung und gemeinsamen Idealen und Zielen geprägt. Der unkomplizierte und sympathische Kontakt mit Nannette Keller ermöglicht es, dass Familien dort unterstützt werden, wo sie es am dringendsten benötigen. Wir sind dankbar für die Partnerschaft und gratulieren herzlich zum 10-jährigen Jubiläum!»
Beatrices Geschichte
Beatrice Wespi, Gründungsmitglied Nanas Lunchbox:
«Ich hatte gerade meine letzte gemeinnützige Tätigkeit abgegeben. Nach rund 20 Jahren in verschiedenen Ämtern hatte ich beschlossen: Jetzt ziehe ich mich zurück.
Dann kam das Telefonat mit Nana.
Eine Bekannte hatte uns auf Facebook vernetzt. Schon nach wenigen Minuten hatte ich das Gefühl, mit einer langjährigen Freundin zu sprechen. Nanas Geschichte berührte mich sehr und ihre Idee begeisterte mich sofort. Eigentlich wollte ich nur ein paar Stunden beratend zur Seite stehen. Aber die wundervolle Zusammenarbeit mit Nana und Nicole, dem dritten Gründungsmitglied, führten dazu, dass aus ein paar Beratungsstunden eine neunjährige Vorstandsarbeit wurde.
Ich durfte miterleben, wie Nanas Lunchbox gewachsen ist: von der ersten Box, die Nana persönlich ausgeliefert hat, bis zum heutigen System. Ich erinnere mich genau, wie wir gefiebert haben, als die erste Website online ging und zeitgleich ein Artikel im Bund erschien. Dieser Moment und die Spannung, als die erste Bestellung reinkam, waren wunderschön. Es gab unzählige solcher wunderschönen und berührenden Momente: Als 2019 die erste Box per Post verschickt wurde, jedes Mal, wenn uns Rückmeldungen erreichten, oder als Nanas Lunchbox 2020 den Anerkennungspreis der Krebsliga Schweiz bekam.
Im Mai 2025 bin ich aus dem Vorstand ausgetreten, unterstützen tue ich Nanas Lunchbox als Gönnerin immer noch.
Nanas Lunchbox ist nicht nur eine Mahlzeit – Nanas Lunchbox ist ein Geschenk. Das zeigt eine Rückmeldung schön, die mir gut in Erinnerung geblieben ist: Ein Kind, dessen Mama schwer erkrankt war, kam zu spät in die Schule, weil es morgens unbedingt auf die Post warten und die Box auspacken wollte.
Die Lunchbox ist immer mit viel Liebe verpackt. Neben dem leckeren Essen liegen immer schöne Servietten und etwas zum Basteln für die Kinder in der Box – und die Schoggikäferli dürfen natürlich nicht fehlen.
Zu wissen, dass Nanas Lunchbox Familien im Sturm ein kleines Lächeln aufs Gesicht zaubern kann – das erwärmt mein Herz.
Genau das wünsche ich Nanas Lunchbox für die Zukunft: noch mehr solcher Momente und viele Menschen, die dieses Herzensprojekt mit Spenden und Mitgliedschaften möglich machen.»
Fabiennes Geschichte
Fabienne Feuz, erhielt als allererste Familie Nanas Lunchbox:
«Kurz vor der Geburt unseres ersten Kindes las ich in der Zeitung von der neu gegründeten Organisation Nanas Lunchbox. «Wie toll, dachte ich, und wie wichtig». Nie hätte ich gedacht, dass meine Familie und ich nur kurze Zeit später die allererste ausgelieferte Mahlzeit empfangen würden.
Schwere Komplikationen während und nach der Geburt liessen mich völlig entkräftet zurück. Mehrere Wochen lang konnte ich den Alltag mit unserem kleinen Sohn kaum bewältigen. Im Spital hatte mir eine Sozialarbeiterin einen Flyer mit Unterstützungsangeboten in die Hand gedrückt und als ich diesen nun überflog, las ich es wieder: Nanas Lunchbox – genau das, was wir brauchten!
Nanette Keller lieferte uns einige Tage später eine gesunde, nährende und liebevoll zubereitete Mahlzeit. Ich erinnere mich genau, wie sie strahlend an der Türe stand und uns die Lieferung herzlich überreichte. Das Essen und die Begegnung machten Mut und gaben uns viel Energie.
Seit diesem Augenblick sind wir mit Nanas Lunchbox verbunden geblieben. Viele Male haben wir für Freunde und Bekannte in schwierigen Situationen Essen bestellt und immer wurde diese Form der Unterstützung sehr geschätzt. Und es zeigt: Helfen hilft – allen.
Darum wünschen wir uns, dass auch in Zukunft viele Familien von diesem wichtigen Angebot profitieren können. Denn in Nanas Lunchbox findet sich nicht nur gutes Essen, sondern immer auch eine grosse Portion Mitgefühl und Liebe.»








